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Cleopatra und Frankenstein – Coco Mellors

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Übersetzung von Lisa Kögeböhn, Eichborn, 512 Seiten, August 2023

Klappentext:
Ein Silvesterabend in New York: Cleo, Mitte zwanzig, britische Kunststudentin, Bohémienne a.k.a. ewig pleite, trifft Frank, Mitte vierzig, Amerikaner, Inhaber einer Werbeagentur und ungleich gesettleter, im Aufzug einer Partylocation. Es ist die vielbeschworene Liebe auf den ersten Blick. Hals über Kopf stürzen Cleo und Frank sich in eine amour fou, mit der sie selbst kaum Schritt halten können – geschweige denn die, die ihnen nahestehen.Eine absolut süchtig machende New-York-Romanze, herzzerreißend und beglückend zugleich – und ein ungewöhnlich reifer Debütroman. Mit Coco Mellors lernen wir eine unverwechselbare neue literarische Stimme kennen, von der noch viel zu hören sein wird.

Für all jene, die kitschige, unglaubwürdige Liebesgeschichten hassen und stattdessen Lovestorys mit Ups and Downs, Rückschlägen und Unsicherheiten lieben. Denn Cleo und Frank sind alles andere als perfekt, aber sie versuchen es zumindest für einander zu sein. Coco Mellors hat ein melancholisch schönes Buch geschrieben, das sich wunderbar an diesen Spätsommertagen liest. Ein Buch, welches mit seinen Charakteren widersprüchliche Gefühle hervorruft, nicht alle sind sympathisch, nicht alle handeln logisch, aber so ist das eben im Leben. Und deshalb pure Liebe für dieses Buch, weil es sich einfach greifbar, echt und roh anfühlt. #thehypeisreal

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