Lange Nacht der Literatur

Teresa Präauer & Massimo Cuomo

18 Länder, 18 Autor:innen, 18 verschiedene Welten. Während der Langen Nacht der Literatur treffen internationale Dichter:innen & Schriftsteller:innen aufeinander. Nach der Eröffnung des Abends laden die teilnehmenden Kulturinstitute zu den Lesungen & Gesprächen mit den Autor:innen. Eintritt frei.

In Massimo Cuomos Roman ist es das Haus selbst, ein Mehrfamilienhaus mit sieben Wohnungen, das vom Leben, der Intimität, den Perversionen und den unaussprechlichen Handlungen seiner Bewohner erzählt. Eine Reihe von präzisen und schmerzhaften Geschichten, die trotz des Beigeschmacks von Klatsch und Tratsch Einfühlungsvermögen und Tiefe zeigen und den Nebel der Provinz Venetien draußen lassen.
Teresa Präauers Roman inszeniert wie ein elegantes Theaterstück mit köstlicher Ironie ein Abendessen, einen geselligen Anlass, der von einer souveränen Gastgeberin organisiert wird, die mit scheinbarer Gelassenheit mit ihren Gästen, deren Verspätungen und dem sich wiederholenden bürgerlichen Gerede umgehen muss.
Zwei Bücher, die vom Privaten und vom Öffentlichen erzählen und davon, was passiert, wenn wir beschließen, unser Haus für andere zu öffnen, ein Haus, das unsere Unvollkommenheit umschließt und zur Metapher für eine Kultur, ein Land wird.

Nel romanzo di Massimo Cuomo è la casa stessa, un condominio con sette appartamenti, a raccontare le vite, l’intimità, le perversionie e le azioni inconfessabili dei suoi inquilini. Un insieme di storie precise e dolorose che, pur con il retrogusto di pettegolezzo, mostrano empatia e profondità e lasciano fuori la nebbia della provincia veneta.
Il romanzo di Teresa Präauer, come un’elegante pièce teatrale, mette in scena con gustosa ironia una cena, un’occasione conviviale organizzata da una impeccabile padrona di casa, che con apparente distacco deve gestire i suoi ospiti, i loro ritardi e i discorsi borghesi e ripetitivi.
Due libri che raccontano il privato e il pubblico, e cosa succede se decidiamo di aprire ad altri la nostra casa, un’abitazione che racchiude la nostra imperfezione e si fa metafora di una cultura, di un Paese.

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